Neue Homepage

Die Seite für das Antifa-Workcamp 2011 ist gerade im Aufbau. Wir haben uns diesmal für eine blogsport.eu-Seite entschieden, weil diese viele nette Spielereien bereithält.

Die neue Adresse lautet http://ravensbrueck2011.blogsport.eu/

Schaut einfach regelmäßig vorbei um die neusten Infos zu bekommen. Wir freuen uns darauf das Projekt mit euch gemeinsam anzugehen.

In diesem Sinne: Fürchtet euch vor dem grünen Rasen…

Es geht auch anders…

Das der Umgang mit uns auch anders laufen kann, beweist ein Empfehlungsschreiben von der Gedenkstättenleitung Ravensbrück. In dem Schreiben heisst es unter anderem:

Wir würden uns sehr freuen, wenn es uns gelänge, die Zusammenarbeit zu verstetigen, so dass auch in den nächsten Jahren junge Menschen aus dem nördlichen Brandenburg über den Rahmen schulischer Bildung hinaus an einem Workcamp in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück teilnehmen könnten.

Dem können wir uns nur anschließen und hoffen, dass auch das Ravensbrück-Camp 2011 ein Erfolg wird.

Den vollständigen Artikel gibt es hier

Demoauflösung war illegal!

Lang ist her, aber endlich erreichte uns folgender Brief der Polizei Oberhavel:

Seite 1
Seite 2

Das klare Fazit der BeamtInnen: Die Polizeiaktion war illegal und die Grundrechte der Demonstrationsteilnehmer wurden rechtswidrig eingeschränkt – mehr noch: die Kriminalisierung durch angedrohte Ordnungsgelder und eine gefertigte Anzeige entbehren jeder Grundlage. Die Polizei bemerkt in Ihrem Brief an uns: „Eine Auflösung der Versammlung unter Verweis auf die fehlende Anmeldung war deshalb rechtswidrig.“ Des Weiteren heisst es lakonisch: „Der Sachverhalt wurde aufgrund dessen einer internen Auswertung im Schutzbereich Oberhavel, um eine zukünftige Sensibilisierung für das Themengebiet der Spontandemonstration zuerzielen“. Es ist nicht hinnehmbar, dass rechtswidrige Polizeimaßnahmen durchgesetzt werden und damit Tatsachen geschaffen werden (unsere Demo war beendet) und später heisst es dann „Ops, unser Fehler!“ – was aber hilft uns das? Den ganzen Ärger, den wir und die TeilnehmerInnen hatten (dutzende Vorladungen, Anwaltskosten etc), hat nun keine Bedeutung mehr. Wegen dem ganzen Quatsch, haben wir Gespräche mit Eltern führen müssen und das Camp vor ihnen verteidigen müssen – gar kriminelle Machenschaften wurden uns vorgeworfen. Das Bild des Camps wurde nach außenhin zu unrecht verzehrt und so ging es nicht mehr um die wichtige Arbeit die wir geleistet haben, sondern um unsere Spontandemonstration zu Ehren der ermordeten Häftlinge und getöteten Befreier.

Das wir uns aber augenscheinlich korrekt verhalten haben, dürfte den AnklägerInnen von vor einigen Monaten egal sein. Die vorgefertigte Meinung wird sicherlich bestehen bleiben. Für uns ist klar, dass wir uns damit nicht zufrieden geben. Und auch die „höhere Sensibilität“ reicht uns nicht aus – wir werden weitere rechtliche Schritte prüfen.

Die Polizeimaßnahme sehen wir als gezielten Versuch junge AntifaschistInnen einzuschüchtern und von der sinnvollen und notwendigen Arbeit gegen Faschismus und für eine bessere Gesellschaft abzuhalten.

16.11.2010 – Nach dem Camp ist vor dem Camp

Heute haben wir uns mit Verantwortlichen der Gedenkstätte getroffen, um das Camp 2010 auszuwerten und über eine Fortsetzung 2011 gesprochen. Und eines wurde sehr schnell klar: Eine Fortsetzung wird es in jedem Fall geben! Und es gibt auch schon fleissige Menschen, die ein Verbereitungstreffen organisieren. Das wird am 27.11.2010 ab 14Uhr im JWP MittenDrin / Schinkelstraße 15a / 16816 Neuruppin stattfinden. Alle interessierten Personen sind dazu ganz herzlich eingeladen!

6. Videotagebuch vom 29.08.2010

Kaputt, aber glücklich!

Nachdem bei der Abreise am Freitag alles gut geklappt hat, finden wir jetzt die Zeit einen kurzen Rückblick über das Workcamp zu liefern. Vorweg: Es lief viel besser als erwartet. Es gab keine Ausfälle im Zeitplan, kein vergessenes Material, kein technischer Ausfall – fast schon beängstigend ;) Die Auswertung unter den Teilnehmer_Innen gibt auch (neben einigen konstruktiven Kritikpunkten wie „mehr Freizeit“) mehrheitlich ein positives Echo und ein „Bis nächstes Jahr!“. Und das werden wir wohl auch versuchen. Aber wie sind euch noch folgendes schuldig und hoffentlich in den nächsten 14 Tagen nach reichen:

  • 6. Videotagebuch – erledigt
  • Tagesbericht Aktionstag
  • Gesamtschau Bilder
  • Direktvergleich Arbeitsprojekte (Fotos)
  • Ergebnisse aus der Archiv-AG

Das wird alles noch kommen, also schaut regelmäßig vorbei!




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